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Die Internationale Wedau-Regatta in Duisburg

13.05.2019

Während vom 11. bis 12. Mai die alljährliche Heimregatta in Regensburg stattfand, startete Mira Moch bei der internationalen Wedau-Regatta in Duisburg. Nachdem sie bei der Deutschen Kleinboot-Meisterschaft vor drei Wochen durch Krankheit ihrer Zweierpartnerin Charlotte von Bockelmann (Münchener RC) nicht starten konnte, galt es jetzt, erstmals ein Zweierergebnis über die 2000 m zu präsentieren. Bereits im Vorlauf am Freitag mussten sie zeigen, was sie sich in den letzten Wochen erarbeitet hatten, denn nur das erstplatzierte Boot qualifizierte sich für das A- und das Zweitplatzierte für das B-Finale. Am Ende mussten sie sich hier nur dem Duo aus Frankreich, das in dieser Besetzung bei Olympia 2016 am Start war, geschlagen geben und qualifizierten sich somit für das B-Finale. Durch die Vorlaufergebnisse ergab sich hier ein rein deutscher Lauf, bei dem es nun das Ziel war, möglichst weit vorne mitzufahren.

Nach einem etwas verhaltenen Start kam das bayerische Duo immer besser in Fahrt und fuhr nach und nach an den vorneliegenden Booten vorbei. Mit langen, kraftvollen Schlägen ging es immer weiter nach vorne bis zur ersten Position. Beflügelt von dieser Aufholjagd gewann das Duo schließlich dieses B-Finale mit drei Bootslängen Vorsprung. Die Tagesbilanz lautete somit „schnellster deutscher Zweier“, da das bayerische Boot zeitlich auch schneller als das einzige deutsche Boot im A-Finale war. Damit war das Soll im Zweier erst einmal erfüllt. Mira Moch und ihre Zweierpartnerin bereiteten sich auf ihre Rennen im Vierer und Achter vor.

Am Sonntag war dann „Großboottag“, bei dem es schwer war, als uneingefahrene Mannschaften gegen die europäischen Nationalteams und britischen Uni-Boote standzuhalten. Im Vierervorlauf gelang Mira und Charlotte gemeinsam mit ihren Viererpartnern aus Hanau und Lübeck ein vierter Platz. Dies reichte zwar nicht fürs A-Finale, jedoch platzierten sie sich auch hier vor dem anderen deutschen U23 Vierer. Abschließend gingen sie dann noch im Achter an den Start. In diesem bunt zusammengewürfelten Haufen, war es tatsächlich schwer, in einen gemeinsamen Rhythmus zu kommen und so mussten sie auch hier die britischen und niederländischen Achter fahren lassen. Insgesamt konnten sie mit dem Wochenende zufrieden sein, nachdem sie im wichtigsten Rennen, dem Zweier ohne, abgeliefert hatten. Nun gilt es, die nächsten zwei Wochen nochmal ordentlich im Zweier zu trainieren, um bei der zweiten Kleinbootüberprüfung Ende Juni vorne mitspielen zu können.

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Dr. Rudolf F. Dietze
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