RRK Intern

Anrudern mit den Gästen aus Aberdeen

20.04.2022

Am Tag des Anruderns waren es frische 2° C, die sich im Lauf des Vormittags auf 8° C steigerten, obwohl der kalte Wind das wieder wettmachte. Von daher erwies sich als vorteilhaft, daß die gesamte schottische Crew dieses Mal mit personalisierten Kapuzenpullis ausgestattet worden waren, so daß sie dem Wind nicht schutzlos ausgesetzt waren. Nach der erfolgreichen Trainingswoche waren die Einer und Zweier schon verladen worden. Nur die Großboote hatte man noch aufgeriggert gelassen, um sich damit kurz vor der Rückkehr nach Schottland noch am Anrudern zu beteiligen.

Bei manchen Teilnehmer*innen schien das übliche Prozedere aber nicht so richtig angekommen sein. Auch war nicht für alle ersichtlich, wer eigentlich das Start-Kommando geben sollte. Und so kam es, daß sich ganze Armada irgendwann unaufgefordert in Bewegung setzte, während Boote noch flußabwärts fuhren, um ihre Position im Starterfeld zu suchen. Normalerweise hat man beim Anrudern weder mit Gegen- noch mit kreuzendem Verkehr zu rechnen. Dieses Mal aber schon. Vom Nachbarverein war nicht viel zu sehen. Dafür machten die Schotten mit zwei Vierern und zwei Achtern eine gute Figur. Unser Damen-Achter war schon vorzeitig auf Wasser gegangen, um dem Gewusel am Steg zu entgehen. Sie fuhren weit in der Flußmitte mit Walter auf Schlag und kamen später auch auf dieser Spur zurück.

Pete Turner ruderte in einem Vierer mit Hans Thumann, Die anderen Coaches waren an Land geblieben, um für einen geregelten Ablauf zu sorgen. Inzwischen gab – dank freiwilliger Helfer und zahlreicher Kuchenspenden – Kaffee und Kuchen oder Bratwurstsemmeln. Der Saal füllte sich mit Mitgliedern und auch mit den Schotten, die an Land geblieben oder schon wieder zurückgekommen waren. Die hatten aber auch damit zu tun, ihre Boote abzuriggern, zum Teil sogar zu zerlegen und zu verpacken und dann aufzuladen, den die Transportfahrzeuge würden noch am selben Tag versuchen bis nach Bonn zu kommen, um anderntags nach IJmuiden bei Amsterdam und auf die Fähre nach Newcastle zu gelangen, so daß sie am Dienstagabend Aberdeen würden erreichen können. Die Crew sollte es an einem Tag schaffen, wenn Easy Jet sie nicht wieder im Stich läßt. Inzwischen, so hört man, sind alle wieder gut in Aberdeen angekommen.

Kurz vor 13 Uhr nahm Hans Ehrungen von seiten der Stadt für unsere Champions vor, ehe er nach einer kurzen Pause die Fahrtenabzeichen verlieh – mehr als je zuvor, was damit zusammenhängt, daß der DRV wegen der Pandemie die Anforderungen gesenkt hat, so daß man schon für 300 km ein Fahrtenabzeichen bekommen konnte. Und natürlich kam man auch auf das obligatorische Gruppenfoto am Fahnenmast vor dem Bootshaus.

Text und Fotos: R. F. Dietze

 

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Dr. Rudolf F. Dietze
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